Nun ist es also soweit. Hier in Tokyo hat die Kirschblüte ihren Höhenpunkt erreicht. An den Bäumen wachsen tausende weisse und rosa Blüten und unter den Bäumen liegen und sitzen tausende Japaner. Auf blauen Planen und Kartons lassen sie sich nieder und feiern hanami, das Kirschblütenanschauen. Dabei wird gegessen und auf mitgebrachten Gaskochern Gemüse und Fleisch gedünstet und natürlich jede Menge Sake und Bier genossen. Insgesamt herrscht in den grossen Parks Volksfeststimmung, an Fressbuden gibt es gegrillte Fleisch- oder Tintenfischspiesse, frittierte Süsskartoffeln mit Zucker, Schokobananen und natürlich jede Menge Nachschub an Sake und Bier.
Die Kirschblüte, auf japanisch sakura genannt ist eine durchaus ernste Angelegenheit. Tage- und wochenlang wird in Zeitungen und im Fernsehen an Wetterkarten über den Verlauf der sakura-front berichtet und über den Status der Kirschblüte (in %) informiert. Überall im Land gibt es Gruppen von „Normbäumen“ an denen die Experten den Termin für die Blüte vorausberechnen und den Status bestimmen. Dieser Job ist reichlich undankbar und dieses Jahr lagen die Experten nicht besonders gut, denn einige kalte Tage sorgten für eine unerwartete Verzögernung. So mussten viele Japaner letztes Wochenende hanami ohne Kirschblüte feiern bzw unter Bäumen mit 10% sakurastatus. Der Japaner an sich nimmt das aber gelassen.
Es sollen auch schon Menschen wegen des Abschneidens von blühenden Zweigen verhaftet worden sein und tatsächlich sieht man niemanden, der sich an der weissen Pracht vergreift. Auch hier wundert sich der Fremde, mit wieviel Ordnung ein doch recht ausschweifendes Fest hier abläuft.
Die Kirschblüte, auf japanisch sakura genannt ist eine durchaus ernste Angelegenheit. Tage- und wochenlang wird in Zeitungen und im Fernsehen an Wetterkarten über den Verlauf der sakura-front berichtet und über den Status der Kirschblüte (in %) informiert. Überall im Land gibt es Gruppen von „Normbäumen“ an denen die Experten den Termin für die Blüte vorausberechnen und den Status bestimmen. Dieser Job ist reichlich undankbar und dieses Jahr lagen die Experten nicht besonders gut, denn einige kalte Tage sorgten für eine unerwartete Verzögernung. So mussten viele Japaner letztes Wochenende hanami ohne Kirschblüte feiern bzw unter Bäumen mit 10% sakurastatus. Der Japaner an sich nimmt das aber gelassen.
Es sollen auch schon Menschen wegen des Abschneidens von blühenden Zweigen verhaftet worden sein und tatsächlich sieht man niemanden, der sich an der weissen Pracht vergreift. Auch hier wundert sich der Fremde, mit wieviel Ordnung ein doch recht ausschweifendes Fest hier abläuft.
Leider war es ziemlich bewoelkt und nicht das beste Fotowetter.
Kirschbaeume entlang des Flusses Meguro, nicht weit von meinem Appartment.
Der Ueno-Park ist einer der beruehmtesten Kirschbluetenplaetze von Tokyo...
...entsprechend gross ist der Andrang.
Und auch im japanischen Garten des Kaiserpalastes blueht es. Hanamiparties sind hier aber tabu.