Heute hat die Regenzeit begonnen. Zumindest glaube ich, dass sie es ist. Es ist dieser feine, aber intensive Regen, von dem meine Kollegen schon seit Wochen sprechen und der noch den Rest des Monats andauern soll. Pflaumenregen nennen ihn die Japaner. Ein poetisches Wort für etwas, das wir bestenfalls als Sauwetter bezeichnen würden. „Roku-gatsu wa rainy season desu,“ sagt mein Japanischlehrer mit dieser typischen Mischung aus erhabenem Ernst und hintergründigem Humor und schaut auf die dunklen Wolken, die sich über den Hochhäusern Tokyos zusammenziehen. Aber die Regenzeit sei immerhin besser als der heisse Sommer und die Taifunzeit im September.
Jedenfalls ist die Regenzeit eine gute Möglichkeit, sich an den Urlaub zu erinnern und ein wenig zu bloggen.
Nach unserem Aufenthalt in Kyoto war ich erst einmal „templed out“ wie das einer meiner Reiseführer formuliert hat. Total ausgetempelt oder übertempelt, wie auch immer. Und das obwohl wir gar nicht alles gesehen haben. Unsere nächste Station, Hiroshima versprach schon mehr zeitgenössische Geschichte. Hiroshima ist eine moderne und für japanische Verhältnisse sehr schöne Stadt, der man ihre tragische Geschichte auf den ersten Blick nicht ansieht.
Jedenfalls ist die Regenzeit eine gute Möglichkeit, sich an den Urlaub zu erinnern und ein wenig zu bloggen.
Nach unserem Aufenthalt in Kyoto war ich erst einmal „templed out“ wie das einer meiner Reiseführer formuliert hat. Total ausgetempelt oder übertempelt, wie auch immer. Und das obwohl wir gar nicht alles gesehen haben. Unsere nächste Station, Hiroshima versprach schon mehr zeitgenössische Geschichte. Hiroshima ist eine moderne und für japanische Verhältnisse sehr schöne Stadt, der man ihre tragische Geschichte auf den ersten Blick nicht ansieht.
Ein Stueckchen ausserhalb der Stadt liegt die Insel Miyajima. Eine im Shintoglauben heilige Insel, die zu den drei beruehmtesten Lanschaften Japans gehoert.
Doch die grosse Attraktion der Insel sind nicht die vielen Schreine, sondern die zahmen Rehe. Zumindest fuer Kinder.